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Drei Tage arbeiteten die „Gospelling Souls“ im
„TonStudioHolstein“. Das Ergebnis – eine neue „Best-of“-CD – soll
beim Hademarscher Volksfest am 7. August präsentiert werden.
„Die Atmosphäre ist klasse, die Betreuung ganz
toll – und alle ziehen so richtig mit.“ Chorleiter Peter Merz war
mehr als begeistert von den Rahmenbedingungen, unter denen seine „Gospelling
Souls“ an ihrer neuen CD arbeiten konnten.
In Allan Murdochs „TonStudioHolstein“ fanden
die über 40 Sängerinnen und Sänger und ihr Dirigent optimale
Aufnahmemöglichkeiten vor. Kein Vergleich zu den eher
semi-professionellen Bedingungen, unter denen vor fünf Jahren die
Debüt-CD „Reflection“ entstanden war. Peter Merz sieht außer dem
technischen Fortschritt noch einen zweiten entscheidenden Grund
dafür, warum die Fangemeinde einen echten „Quantensprung“ im
Vergleich zu CD Nr. 1 erwarten darf: „Der Chor ist insgesamt besser
geworden, und auch die Band ist jetzt viel gefestigter.“
Die Band besteht aus Michael Buhrmann
(Gitarre), Martin Teschner (Bass), Michael Rath (Schlagzeug) und
Peter Merz selbst (Piano). Zusammen mit den „Rhythm Souls“ (das
Percussion-Quartet Ildelisa Pulina, Corina Fielitz, Gesa Brammer und
Bärbel Oetzmann) spielte die Band den Instrumentalteil aller 13
CD-Songs vorab separat ein. „Das war ein 14-Stunden-Tag“, berichtete
Günther Sack-Rathmann. „Es hat vier Stunden gedauert, bis wir
überhaupt den ersten Ton aufgenommen haben, bis jeder das gehört
hat, was er wollte, und bis auch der Tontechniker mit dem Sound
zufrieden war“, ergänzte Merz. Der trieb seine Sängerinnen und
Sänger an den beiden folgenden Tagen zur Eile an: „Ein bisschen
Tempo, jede Stunde hier kostet unser Geld.“
Apropos Geld: Die Finanzierung des CD-Projekts
übernimmt der Gospelchor-Förderverein. „Spenden sind uns da
natürlich immer willkommen“, erklärte dessen Vorsitzende Patricia Khedim (ab 50 Euro werden bei Einzahlungen auf das Konto 7001065007
der Sparkasse Mittelholstein Spendenbescheinigungen ausgeschrieben).
Bessere Bedingungen als in Allan Murdochs Tonstudio seien kaum
vorstellbar, merkte Sack-Rathmann an: „Der Chor hat den Raum, den er
braucht; die Töne haben Platz zum Atmen – das ist einfach klasse!“
Der Beldorfer ist überzeugt: „All diese Vorteile werden dem
Endprodukt zugute kommen.“
Das Endprodukt hat noch keinen Namen und kein
Cover. Man wolle sich erstmal voll und ganz auf das Wesentliche –
auf die Musik – konzentrieren, betonte Merz: „Der Studio-Termin
steht seit vier Monaten; seitdem arbeiten wir darauf hin, um hier in
möglichst kurzer Zeit möglichst viel zu erreichen.“
Was die „Gospelling Souls“ mit ihrer neuen CD
erreichen wollen, das ist ein „Best-of“-Querschnitt ihres aktuellen
Programms. Auf der ersten CD habe man 2000 vor allem
Gospel-Standards versammelt, erklärt Merz, auf dem neuen Werk würden
nun zeitgenössische Black-Gospels (wie „This Train“ und „His Eye is
on the Sparrow“), Soul-Klassiker (wie „Sitting on the dock of the
bay“ und „Bridge over troubled water“) und Eigenkompositionen (wie
„Show me the light“ und „A new child is born“) zu hören sein.
Spätestens beim Hademarscher Volksfest will man
die neue CD präsentieren. Und Peter Merz scheint zuversichtlich zu
sein, dass die „Gospelling Souls“ ihre schon fast unheimliche
Siegesserie bei der Umzugs-Schönheitskonkurrenz (1.Platz 2002, 2003
und 2004) werden fortsetzten können: „Die CD wird auf dem
Siegerwagen mitfahren.“
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