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Veröffentlichungsdatum:

22.4.2005

„Gospelling Souls“ spielen neue CD ein

   
 

Drei Tage arbeiteten die „Gospelling Souls“ im „TonStudioHolstein“. Das Ergebnis – eine neue „Best-of“-CD – soll beim Hademarscher Volksfest am 7. August präsentiert werden.

 „Die Atmosphäre ist klasse, die Betreuung ganz toll – und alle ziehen so richtig mit.“ Chorleiter Peter Merz war mehr als begeistert von den Rahmenbedingungen, unter denen seine „Gospelling Souls“ an ihrer neuen CD arbeiten konnten.

In Allan Murdochs „TonStudioHolstein“ fanden die über 40 Sängerinnen und Sänger und ihr Dirigent optimale Aufnahmemöglichkeiten vor. Kein Vergleich zu den eher semi-professionellen Bedingungen, unter denen vor fünf Jahren die Debüt-CD „Reflection“ entstanden war. Peter Merz sieht außer dem technischen Fortschritt noch einen zweiten entscheidenden Grund dafür, warum die Fangemeinde einen echten „Quantensprung“ im Vergleich zu CD Nr. 1 erwarten darf: „Der Chor ist insgesamt besser geworden, und auch die Band ist jetzt viel gefestigter.“

Die Band besteht aus Michael Buhrmann (Gitarre), Martin Teschner (Bass), Michael Rath (Schlagzeug) und Peter Merz selbst (Piano). Zusammen mit den „Rhythm Souls“ (das Percussion-Quartet Ildelisa Pulina, Corina Fielitz, Gesa Brammer und Bärbel Oetzmann) spielte die Band den Instrumentalteil aller 13 CD-Songs vorab separat ein. „Das war ein 14-Stunden-Tag“, berichtete Günther Sack-Rathmann. „Es hat vier Stunden gedauert, bis wir überhaupt den ersten Ton aufgenommen haben, bis jeder das gehört hat, was er wollte, und bis auch der Tontechniker mit dem Sound zufrieden war“, ergänzte Merz. Der trieb seine Sängerinnen und Sänger an den beiden folgenden Tagen zur Eile an: „Ein bisschen Tempo, jede Stunde hier kostet unser Geld.“

Apropos Geld: Die Finanzierung des CD-Projekts übernimmt der Gospelchor-Förderverein. „Spenden sind uns da natürlich immer willkommen“, erklärte dessen Vorsitzende Patricia Khedim (ab 50 Euro werden bei Einzahlungen auf das Konto 7001065007 der Sparkasse Mittelholstein Spendenbescheinigungen ausgeschrieben). Bessere Bedingungen als in Allan Murdochs Tonstudio seien kaum vorstellbar, merkte Sack-Rathmann an: „Der Chor hat den Raum, den er braucht; die Töne haben Platz zum Atmen – das ist einfach klasse!“ Der Beldorfer ist überzeugt: „All diese Vorteile werden dem Endprodukt zugute kommen.“

Das Endprodukt hat noch keinen Namen und kein Cover. Man wolle sich erstmal voll und ganz auf das Wesentliche – auf die Musik – konzentrieren, betonte Merz: „Der Studio-Termin steht seit vier Monaten; seitdem arbeiten wir darauf hin, um hier in möglichst kurzer Zeit möglichst viel zu erreichen.“

Was die „Gospelling Souls“ mit ihrer neuen CD erreichen wollen, das ist ein „Best-of“-Querschnitt ihres aktuellen Programms. Auf der ersten CD habe man 2000 vor allem Gospel-Standards versammelt, erklärt Merz, auf dem neuen Werk würden nun zeitgenössische Black-Gospels (wie „This Train“ und „His Eye is on the Sparrow“), Soul-Klassiker (wie „Sitting on the dock of the bay“ und „Bridge over troubled water“) und Eigenkompositionen (wie „Show me the light“ und „A new child is born“) zu hören sein.

Spätestens beim Hademarscher Volksfest will man die neue CD präsentieren. Und Peter Merz scheint zuversichtlich zu sein, dass die „Gospelling Souls“ ihre schon fast unheimliche Siegesserie bei der Umzugs-Schönheitskonkurrenz (1.Platz 2002, 2003 und 2004) werden fortsetzten können: „Die CD wird auf dem Siegerwagen mitfahren.“

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